Progressive Web App (PWA) vs. Native App am Beispiel von Tourismus-Apps

Tourist-Apps erfreuen sich zunehmender Beliebtheit und werden von Stadtmarketing und Tourismusorganisationen in immer größerer Zahl angeboten. Dabei werden sowohl sogenannte Web-Apps oder Progressive Web Apps (PWA) als auch “native Apps” angeboten. Doch welche Form ist für Tourismus-Apps am besten geeignet und wie schaut es mit den Kosten aus? Im folgenden Beitrag werden die beiden Varianten kurz gegenübergestellt.

Insbesondere für kleinere Kommunen und ländlichen Regionen in denen der Tourismus noch eine untergeordnete Rolle spielt, jedoch noch Potential vorhanden ist, bietet sich eine reine Tourist-Info App in Form einer Progressive Web App an.

Die Diskussionen “pro native Apps” und “pro Mobile Page oder PWA” laufen derweil seit einigen Jahren – ohne klares Ergebnis. Fakt ist: eine gut organisierte mobile Seite als PWA unterscheidet sich kaum von nativen Apps und bietet einige Vorteile: So muss eine Progressive Web App nicht erst auf dem Smartphone oder Tablet installiert werden, sondern ist direkt an “Ort und Stelle” einsatzbereit und verfügbar. Da heute viele Smartphone-Besitzer auch einen mobilen Internetzugang haben, wird das Argument, dass für den Abruf der Infos ein Internetverbindung erforderlich ist, zunehmend bedeutungsloser. Durch die PWA Technik sind einmal online abgerufene Inhalte auch im Offline-Modus verfügbar.

Demgegenüber sind die Kosten und der zeitliche Aufwand für die Realisierung und Aktualisierung einer PWA nur ein Bruchteil derer einer nativen App. Auch die Erstellung und Systempflege für unterschiedliche Betriebssysteme IOS und Android entfällt bei einer Web-App. Für deren Nutzung braucht der Anwender lediglich einen Browser auf seinem Endgerät. Für die reine Informationsbereitstellung als “Online Info-Point” ist aus technischer und wirtschaftlicher Sicht daher eine Progressive Web App (PWA) die effektivere Lösung.

Native Apps sind nur dann wirklich von Vorteil, wenn eine starke Kundenbindung angestrebt wird und insbesondere auch direkte e-Commerce-Anwendungen integriert werden sollen. Native Apps müssen allerdings unbedingt einen konkreten Mehrwert generieren, der die App attraktiv genug macht um dafür wertvollen Akku und Speicherplatz zu opfern. Bisherige Tourismus-Apps sind hier oft nicht gut aufgestellt, denn es fehlt ein konkreter Mehrwert zur mobilen Seite bzw. zum bestehenden Offline-Informationssystem (Karten, Schilder, Info, etc.).

Fazit: Als touristisches Informationssystem bietet eine Web-App (PWA) einige Vorteile gegenüber nativen Apps und erleichtert auch Kommunen abseits der großen Zentren und in ländlichen Regionen den Einstieg.

Die im dbha – designstudio entwickelte Tourist-Info App bietet hier eine ideale Einstiegslösung: Diese ist als Progressive Web App konzipiert und kann innerhalb kürzester Zeit bereitgestellt, mit eigenen Inhalten gefüllt und auf einer individuellen URL (z.B. stadtname.tourist-app.de) live geschaltet werden.
Die Pflege der Inhalte ist auf einfache Weise jederzeit von überall – auch von mehreren Redakteuren möglich.

Mehr Infos auf: www.tourist-app.de